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Kommunistische Partei Ăsterreichs
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Die Kommunistische Partei Ăsterreichs (kurz KPĂ, bis 1920 Kommunistische Partei DeutschĂśsterreichs, kurz KPDĂ) ist eine am 3. November 1918 gegrĂźndete Ăśsterreichische Kleinpartei, die zu den ältesten kommunistischen weltweit zählt. Auf Bundesebene war sie bisher nur zwischen 1945 und 1959 im Nationalrat vertreten. Auf Länderebene ist sie seit 2005 in der Steiermark und seit 2023 in Salzburg vertreten.
Die Partei unternahm in den Jahren 1918/19 mehrere gewaltsame Putschversuche gegen die Erste Republik, die teilweise von der ungarischen Räterepublik unterstĂźtzt wurden. Ab 1924 orientierte sich die KPĂ an der bolschewistischen Ideologie der sowjetischen Kommunisten. Als stalinistische Partei war die KPĂ während der DollfuĂ-Schuschnigg-Diktatur (1933â1938) eine bedeutende und während des NS-Regimes (1938â1945) die bedeutendste antifaschistische Widerstandskraft in Ăsterreich. In der unmittelbaren Nachkriegszeit verfolgte sie fĂźr Ăsterreich das politische Ziel einer sozialistischen Volksdemokratie nach dem Vorbild von Stalins Sowjetunion. In diesem Zusammenhang ist auch ihr Bestreben zu sehen, analog zur Entwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland auch in Ăsterreich eine zentralistisch gefĂźhrte Wohlfahrtsorganisation namens âVolkssolidaritätâ mit Orts-, Landes- und ZentralausschĂźssen ins Leben zu rufen.cite-ref-9[9]
Nach den Revolutionen im Jahr 1989 gegen die kommunistischen Diktaturen im Ostblock distanzierte sich die KPĂ 1994 erstmals offiziell vom Stalinismus. Die gegenwärtige KPĂ strebt laut ihrem Parteistatut von 2017 einen âSozialismus demokratischen Charakters mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaftâ an und spricht von einer besonders kritischen Aufarbeitung ihrer Parteigeschichte. Dieser Einschätzung wird allerdings von Historikern und Politikwissenschaftlern aus der Kommunismus- und Extremismusforschung entschieden widersprochen, und die Vergangenheitsbewältigung der KPĂ als âin weiten Teilen defizitärâ oder âunzureichendâ beurteilt, und die Partei zumindest in Teilen weiterhin als âleninistischâ oder âlinksextremâ eingestuft. Im Fokus der Kritik steht dabei vor allem die KPĂ Steiermark, der von Experten ihre positive Bezugnahme auf den bolschewistischen Partei- und StaatsfĂźhrer Wladimir Lenin im Parteiprogramm sowie ein unkritisches Verhältnis zum jugoslawischen Diktator Josip Broz Tito vorgeworfen werden (vgl. den Abschnitt Beurteilung der Parteiausrichtung).
Contents
⢠Geschichte
⢠Grßndung
⢠Zweite Republik
⢠Programmatik
⢠Wahlergebnisse
⢠Landtagswahlen
⢠Kommunalpolitik
⢠Parteimedien
⢠Parteitage
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Beurteilung der Parteiausrichtung
KPĂ-interne und parteinahe Rezeption der Vergangenheitsbewältigung
Die KPĂ verĂśffentlichte 1994 ein Grundsatzdokument, in dem sie sich einerseits vom stalinistischen Kommunismus distanzierte, andererseits ein ambivalentes Verhältnis zum späteren âRealsozialismusâ des Ostblocks formulierte: Man mĂźsse diesem gegenĂźber eine âgleichermaĂen kritische wie differenzierte Sichtweiseâ annehmen, welche die âpositiven wie negativen Momente berĂźcksichtigtâ. Mit Bezugnahme auf die gewaltsame MachtĂźbernahme der bolschewistischen Partei in Russland 1917 wird von einem âVersagen[s] der Sozialdemokratieâ gesprochen, durch welche Lenins âOktoberrevolutionâ isoliert geblieben sei.cite-ref-10[10] Laut ihrem Statut von 2017 strebt die Partei einen âSozialismus demokratischen Charakters mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaftâ an. Zu diesem Zweck verbinde die KPĂ laut ihrem Statut âradikaldemokratische Reformpolitik fĂźr sozialen Fortschritt mit einer revolutionären, die bestehende kapitalistische Gesellschaft Ăźberwindenden Perspektiveâ.cite-ref-11[11]
Von Seiten der KPĂ selbst heiĂt es zur Aufarbeitung der Parteigeschichte auf ihrer Webseite:
âDie KPĂ war die fĂźhrende Kraft im Widerstand gegen die NS-Diktatur. Ob in den Betrieben, in bewaffneten Widerstandsorganisationen im In- und Ausland, selbst in Konzentrationslagern und Zuchthäusern: Mitglieder der KPĂ setzten ihr Leben im Kampf fĂźr ein unabhängiges und demokratisches Ăsterreich aufs Spiel. [âŚ] Teil der KPĂ-Geschichte sind aber auch jene Problemzonen, die sich aus ihrer jahrzehntelangen Identifikation mit der Sowjetunion ergeben. Als Teil der kommunistischen Weltbewegung war die KPĂ bis 1990/91 eng mit den Staaten des realen Sozialismus verbunden, wobei sie dortigen Fehlentwicklungen oftmals kritiklos gegenĂźberstand. Nach 1990 leitete die KPĂ eine umfassende Neuorientierung ein, in der die Entwicklung eines kritischen Geschichtsbildes geradezu in den Mittelpunkt rĂźckte. [âŚ] Das kritische Verhältnis der KPĂ zu ihrer Geschichte spiegelt sich auch in den beiden von der KPĂ 2018 â zum 100. Jahrestag ihrer GrĂźndung â herausgegebenen Publikationen wider, etwa in der Monographie des frĂźheren Parteivorsitzenden Walter Baier Ăźber die KPĂ-Geschichte und im Bildband âPartei in Bewegungâ.âcite-ref-12[12]
Der Ăśsterreichische Historiker Manfred Mugrauer von der KPĂ-nahen Alfred Klahr Gesellschaft erklärte 2024 in einer Interview mit dem linkssozialistischen Magazin Jacobin, dass sich der Vorwurf, die KPĂ habe sich unzureichend mit ihrer Parteigeschichte auseinandergesetzt, bei näherer Betrachtung als âKlischeebildâ herausstelle. Mugrauer bescheinigt der KPĂ ab 1990 eine kritische Neuorientierung: Bei geschichtswissenschaftlichen Analysen, die in den letzten dreiĂig Jahren im Umfeld der KPĂ verĂśffentlicht wurden, sei laut Mugrauer âkeine einzige Problemzone ausgespartâ worden.cite-ref-jacobin-13-0[13] Zum Aufarbeitungsprozess der Partei urteilt Mugrauer:
âZu wenig beachtet wird, dass in KPĂ-nahen Periodika in den letzten zwanzig bis dreiĂig Jahren mehr Beiträge Ăźber die Geschichte der Partei erschienen sind als in allen Ăśsterreichischen Zeitschriften Ăźber die anderen Parteien zusammen. Man kann ohne Ăbertreibung einschätzen, dass keine Partei in Ăsterreich Ăźber ein derart kritisches Verhältnis zu ihrer eigenen Geschichte verfĂźgt wie die KPĂ.âcite-ref-jacobin-13-1[13]
Rezeption durch Kommunismus- und Extremismusforschung
Dieser Schlussfolgerung Mugrauers wie auch der KPĂ selbst wird von anderen Historikern und Politikwissenschaftlern aus der Kommunismus- und Extremismusforschung entschieden widersprochen. Der Historiker Peter Broucek (2008) hält einerseits zur Rolle der KPĂ beim Widerstand gegen den Nationalsozialismus fest: âKeine Bewegung zeigte so viel Disziplin, Widerstandsbereitschaft und Leidensfähigkeit wie diese.â Gleichzeitig beurteilt Broucek die KPĂ fĂźr das Jahr 1938 jedoch auch als eine âleninistisch-stalinistische Kaderorganisationâ.cite-ref-14[14] Laut dem Ăśsterreichischen Politologen Marcelo Jenny (2023) hat sich die KPĂ bis zur AuflĂśsung der Sowjetunion âideologisch immer an der sowjetischen Mutterpartei orientiert[e]â.cite-ref-15[15] Der deutsche Politikwissenschaftler Florian Hartleb (2011) konstatiert in einem Sammelband der deutschen Extremismusforschung, dass fĂźr die KPĂ ab 1924 die Prinzipien der Bolschewisten in der Sowjetunion, âinsbesondere Parteikonzeption und bolschewistische Ideologieâ fĂźr die KPĂ verbindlich waren.cite-ref-16[16] Auch habe der Zusammenbruch des Kommunismus im Ostblock 1989 âlange nichts am Selbstverständnis der Parteiâ geändert.cite-ref-17[17] FĂźr das Jahr 2011 attestiert Hartleb der KPĂ als eine âantifaschistischeâ, nicht aber eine âantiextremistischeâ Grundausrichtung.cite-ref-18[18] AuĂerdem unterscheidet Hartleb bei seiner Beurteilung zwischen der âlinksextremistischen Bundes-KPĂâ und der regionalen KPĂ Steiermark, die sich unter Ernst Kaltenegger âpragmatisch-demokratischâ gäbe und ihre Politik unabhängig vom âdemokratischen Zentralismusâ der Mutterpartei gestalte, von der sich âvollständig distanziertâ.cite-ref-19[19] Auch Armin Pfahl-Traughber (2020) geht in seinem Standardwerk zum Linksextremismus in Deutschland auf die KPĂ ein. Diese bildet ihm zufolge âhistorisch betrachtet den organisatorischen Kern des Linksextremismusâ in Ăsterreich. Dabei gesteht Pfahl-Traughber zwar ebenfalls KPĂ-Mitgliedern zu, dass diese sich während der DollfuĂ-Schuschnigg-Diktatur (1933â1938) und während des NS-Regimes (1938â1945) âmit hohem Engagement im Widerstandâ betätigten. Gleichzeitig sei die KPĂ aber âseit Mitte der 1920er Jahre zu einer eng an die Sowjetunion angelehnten marxistisch-leninistischen Parteiâ geworden. Erst mit der AuflĂśsung der Sowjetunion und des Ostblocks hätten sich deren Vorbildfunktion fĂźr die KPĂ abgeschwächt. SchlieĂlich erwähnt Pfahl-Traughber die nach 1991 ausgebrochenen heftigen innerparteilichen Grabenkämpfe um eine Neuausrichtung, die jedoch (Stand 2020) nicht zu einer Demokratisierung der KPĂ gefĂźhrt hätten.cite-ref-20[20]
Der Extremismusforscher JĂźrgen P. Lang (2017) sieht bei der KPĂ nach 1989 eine im Vergleich zu anderen, eurokommunistischen Parteien âlediglich nachholende Reform, die erst in jĂźngster Zeit griffâ, und die anders als z. B. bei den italienischen Eurokommunisten ânicht zu einer nachhaltigen Demokratisierung fĂźhrteâ. Tatsächlich habe die âdogmatische KPĂâ noch eine lange Zeit nach 1989 ein âParadebeispiel gebremsten und begrenzten Wandelsâ dargestellt. Als Beispiel fĂźhrt Lang etwa an, dass sich noch im Jahr 2004 der damalige Parteichef Walter Baier (1994â2006) innerparteiliche Auseinandersetzungen mit Stalinisten in der KPĂ lieferte. Gleichzeitig habe Baier, der selbst als âErneuererâ der Partei galt, den Kurs eines reformistischen Sozialismus klar abgelehnt und sich fĂźr die Notwendigkeit einer ârevolutionären Politikâ ausgesprochen. FĂźr das Jahr 2014 attestiert Lang der KPĂ jedoch, dass sie âmittlerweile ohne marxistisch-leninistische Rhetorikâ auskäme.cite-ref-21[21] Laut der Ăśsterreichischen Historikerin Barbara Stelzl-Marx (2021, 2024) trete die KPĂ zwar in ihrer Rhetorik gemäĂigter auf, sei jedoch in ihrer Programmatik ânatĂźrlich noch immer politisch radikalâ und ânicht zu verharmlosenâ. Stelzl-Marx sieht im KPĂ Programm dabei insbesondere das âStĂźrzen des kapitalistischen Systems, Wirtschafts- und Europfeindlichkeitâ als problematisch an. AuĂerdem wirft die Historikerin der Partei weiterhin ein âHerumlavierenâ betreffend die âdunkle Vergangenheitâ der KPĂ vor.cite-ref-22[22]
Auch Wolfgang Mueller (2021) von der Ăsterreichischen Akademie der Wissenschaften hält den Ăśsterreichischen Kommunisten einerseits gewisse Fortschritte beim Umgang mit ihrer Geschichte zugute. Andererseits beurteilt Mueller die Vergangenheitsbewältigung der KPĂ als âin weiten Teilen defizitärâ und beklagt einen Mangel an parteiunabhängiger Forschung zu ihrer Parteigeschichte.cite-ref-23[23] Im Gegensatz zur Erklärung der KPĂ, der zufolge sich die Partei fĂźr ein âfreies und demokratisches Ăsterreichâ eingesetzt habe,cite-ref-24[24] hält Mueller (2005) fest, dass die âstalinisierte KPĂâ sehr wohl in Stalins GroĂmachtstrategien nach dem Zweiten Weltkrieg integriert war und danach getrachtet habe, in Ăsterreich zentrale Machtpositionen zu erringen und das Land in Richtung einer sozialistischen Volksdemokratie zu bewegen. Dazu gezählt werden auch die Versuche der Kommunisten, den linkssozialistischen ParteiflĂźgel der SPĂ zur Abspaltung zu bewegen und mit den Linkssozialisten gemeinsam zu kandidieren.cite-ref-25[25]
Gegenwärtig, so hält Mueller fĂźr das Jahr 2024 fest, kĂśnne man âdurchaus abweichende ideologische Profileâ bei den verschiedenen Landesorganisationen der KPĂ feststellen. Generell vermisst Mueller bei der KPĂ eine ausreichende Auseinandersetzung mit den ideologischen Wurzeln und den âSäulenheiligenâ des Kommunismus wie Karl Marx und vor allem Wladimir Lenin.cite-ref-26[26] Im Fokus der Kritik steht bei Mueller wie auch beim deutschen Historiker und Kommunismusforscher Nikolas DĂśrr (2024) vor allem die regionale KPĂ Steiermark, die sich bis in die Gegenwart nicht vom bolschewistischen Staats- und ParteifĂźhrer Lenin distanzieren will, sondern sich im Gegenteil offen in ihren Texten auf diesen beruft und damit eine âGeschichtsklitterungâ betreibe. Nikolas DĂśrr spricht in diesem Zusammenhang wĂśrtlich von der Notwendigkeit einer âEntleninisierungâ der KPĂ, wenn diese âsich langfristig in der politischen Landschaft Ăsterreichs durchsetzen willâ.cite-ref-27[27] Auch Anton Pelinka (2024) klassifiziert die Gesamtpartei als âleninistische KPĂâ und zählt sie zusammen mit der rechtspopulistischen FPĂ zu den âAnti-System-Parteienâ Ăsterreichs. Die beiden Parteien seien zwar ânicht deckungsgleichâ, haben laut Pelinka aber auch âeiniges gemeinsam: die Abneigung gegenĂźber den MĂźhen und Niederungen liberaler Demokratie â und die Neigung, Lehren aus der Geschichte zu ignorieren.âcite-ref-pelinka-7-1[7]
Kritik an âLenin-Huldigungâ der KPĂ Steiermark
In der aktuellen Kurzfassung des KPĂ-Programmes Steiermark, das 2014 unter dem Titel Sozialismus rot-weiĂ-rot erschienen ist, wird Lenin gleichberechtigt neben Karl Marx und Friedrich Engels als einer der âKlassiker des wissenschaftlichen Sozialismusâ angefĂźhrt, dessen âErbeâ die steirischen KPĂ-Mitglieder âbesonders [âŚ] verpflichtetâ seien.cite-ref-28[28] Im gleichen Jahr verĂśffentlichte die KPĂ Steiermark auf ihrer Homepage einen Artikel des deutschen Journalisten Dietmar Dath zum 90. Todestag Lenins, der zuvor bereits in der Jungen Welt publiziert worden war. Der Text verlautbart einleitend:
âEs liegen mindestens 100 GrĂźnde vor, weshalb die Menschheit von GlĂźck sagen kann, daĂ es Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, gegeben hat, und mindestens noch mal 100 dafĂźr, daĂ sie sich wĂźnschen muĂ, es gäbe ihn wieder.âcite-ref-29[29]
In einer Stellungnahme zu dieser Aussendung der KPĂ Steiermark erklärte der Kommunismusforscher Nikolas DĂśrr im Jahr 2024, er âfinde das relativ krankâ. DĂśrr, der Lenin als âDiktatorâ und âMassenmĂśrderâ beurteilt, verweist auf die Verbrechen des von Lenin gegrĂźndeten Geheimdienstes Tscheka, die gegen Oppositionelle und Minderheiten vorging, den von Lenin befohlenen âEroberungskriegâ gegen Polen, die auf Befehl Lenins hingerichteten Oppositionellen während des Russischen BĂźrgerkrieges (1917â1922) sowie auf die Tatsache, dass die unter Lenin im bolschewistischen Russland errichteten âKonzentrationslagerâ den Grundstein des Gulag-Systems bildeten, welches später unter Josef Stalin (1929â1953) ausgebaut wurde.cite-ref-furche-30-0[30] Vor diesem Kontext konstatiert DĂśrr:
âIch kann Ihnen 100 GrĂźnde nennen, warum wir froh sein sollen, dass wir Lenin nicht mehr haben. Was die KPĂ hier macht, zeigt ihren Widerspruch in sich. Sie setzt in der Ăffentlichkeitsarbeit theoretisch Revolutionsrhetorik ein, aber sie bereitet mitnichten eine Revolution vor. Das wäre auch lächerlich. Aber vor allem ältere Genossen ticken hier noch anders und huldigen einem Diktatoren.âcite-ref-31[31]
In ihrem gĂźltigen Landesprogramm von 2012 beklagt die KPĂ Steiermark zudem die âPreisgabe der leninschen Normen des Parteilebensâ als die âletztlich innere Hauptursacheâ fĂźr eine âNiederlage des europäischen Sozialismusâ.cite-ref-32[32] Dem entgegnet der Historiker Wolfgang Mueller in einem 2021 fĂźr Den Standard verfassten Artikel, dass die im Landesprogramm erwähnten âNormenâ Lenins die âauf das rĂźcksichtslose Machtmonopol abzielenden Ideen eines Putschisten und MassenmĂśrdersâ seien. Die âOktoberrevolutionâ der Bolschewisten, so Mueller weiter, âwar nicht im Einklang mit dem Mehrheitswillen, sondern die Terrorherrschaft einer Minderheitâ.cite-ref-33[33] Auch der Ăśsterreichische Historiker und Lenin-Biograph Hannes Leidinger (2024) kritisiert, Lenin werde in kommunistischen Kreisen âals âFriedensbringerâ nach wie vor hochgehaltenâ. Dem entgegnet Leidinger: âBei seinem Regime handelte es sich von Anfang an um eine gewaltbereite, den Massenterror legitimierende Diktatur.âcite-ref-34[34] Ebenso sieht auch Anton Pelinka (2024) die Notwendigkeit, dass sich die gesamte KPĂ nicht nur vom Stalinismus, sondern auch vom Leninismus und dessen totalitären ZĂźgen distanzieren solle, da Lenin die nach der Februarrevolution entstandene liberale Demokratie in Russland durch eine âDiktatur der Bolschewikiâ ersetzt hat.cite-ref-pelinka-7-2[7] Pelinka urteilt:
âMit der als âMarxismus-Leninismusâ etikettierten Diktatur hat sich die KPĂ nie kritisch auseinandergesetzt. Doch der Stalinismus war die Fortsetzung des Leninismus mit (teilweise) anderen Mitteln. Ist es heute wirklich egal, dass die FĂźhrung der KPĂ 1952 dem makabren, antisemitische ZĂźge tragenden Schauprozess gegen den tschechoslowakischen KP-Generalsekretär Rudolf Slansky ebenso applaudierte wie 1958 der Hinrichtung des ungarischen Dissidenten Imre Nagys?âcite-ref-pelinka-7-3[7]
Am 10. Oktober 2017 verĂśffentlichte Robert Krotzer, KPĂ-Stadtrat fĂźr Gesundheit und Pflege in Graz, auf der Homepage der KPĂ Steiermark den Artikel Der aufrechte Gang und die Oktoberrevolution, in welchem er den antidemokratischen Oktoberumsturz von 1917, den die bolschewistische Partei unter Lenins FĂźhrung in Russland realisierte, ausdrĂźcklich als âwichtigen Bezugspunktâ fĂźr die KPĂ Steiermark lobte. MitverĂśffentlicht wurde zu dem Artikel auch ein zeitgenĂśssisches bolschewistisches Propagandaplakat, auf welchem Lenin mit einem roten Besen zwei KĂśnige, einen Priester und einen Bänker vom Globus fegt â mit der darunter lesbaren kyrillischen Aufschrift: TОв. Đонин ĐЧĐĐŠĐĐT ĐˇĐľĐźĐťŃ ĐžŃ Đ˝ĐľŃиŃŃи (deutsch: âGen. Lenin SĂUBERT die Erde vom Dreckâ).cite-ref-35[35] Am 9. November 2017 kritisierte die KPĂ Graz in einem Artikel zum 100. Jahrestag der gewaltsamen MachtĂźbernahme der Bolschewisten in Russland âdie bĂźrgerlichen Meinungsmacherâ, die versuchen wĂźrden, die MachtĂźbernahme der bolschewistischen Partei âals âPutschâ einer kleinen Gruppe von VerschwĂśrern rund um Lenin darzustellen. In Zeiten einer tiefen Ăśkonomischen wie zivilisatorischen Krise des Kapitalismus will man offenbar niemanden auf vermeintlich falsche Gedanken bringen.âcite-ref-36[36]
Als BegrĂźndung fĂźr die in Teilen weiterhin vorhandene Lenin-Bewunderung innerhalb der KPĂ urteilt der Kommunismusforscher DĂśrr, dass âzwei, drei echte Fundis [âŚ] mit Sicherheit in der FĂźhrungsetage der KPĂ zu findenâ seien. Dass die âLenin-Huldigungâ auf der Homepage der steirischen KPĂ weiterhin zu finden sei, fĂźhrt er entweder auf âGedankenlosigkeitâ oder darauf zurĂźck, dass âman tatsächliche echte Lenin-Anhänger damit adressieren wollteâ. FĂźr die neueren Wahlerfolge der KPĂ habe hingegen der innerparteiliche âFlĂźgel der Reformerâ gesorgt.cite-ref-furche-30-1[30]
Kritik an âTito-Kultâ der KPĂ Steiermark
Der Ăśsterreichische Historiker und Politikwissenschaftler Florian Bieber sprach im Kontext der Gemeinderatswahl in Graz 2021 von einer âunkritische Ăbernahmeâ eines âTito-Kultsâ durch die KPĂ Steiermark. Eine klare Abgrenzung, so Bieber, sei von der kommunistischen Spitzenkandidatin Elke Kahr nicht vorgenommen worden, um Wähler nicht zu verprellen. Laut Bieber steht der frĂźhere jugoslawische Staats- und Parteichef Josip Broz Tito zwar einerseits als âdurchaus positives Symbolâ gegen Nationalismus und fĂźr einen gemeinsamen jugoslawischen Staat. Andererseits sei er aber auch ein âproblematisches Symbolâ, da er das sozialistische Jugoslawien von 1945 bis 1980 diktatorisch regierte, vor allem in der stalinistischen FrĂźhphase des Regimes âVerbrechen seitens der kommunistischen Partei unter seiner FĂźhrung begangenâ wurden und auch später âStaatsfeindeâ auf der jugoslawischen Gefängnisinsel Goli otok inhaftiert, gefoltert und getĂśtet wurden.cite-ref-37[37] GegenĂźber dem kroatischen Fernsehsender RTL Hrvatska erklärte Elke Kahr im Oktober 2021: âTito ist mir seit der Kindheit ein Begriff. Dank ihm war Jugoslawien von allen Ländern in diesem Teil Europas meinen Idealen am nächsten.âcite-ref-38[38]
Berufung auf deutsche Spartakisten
Im Mai 2023 widersprach der Sprecher der KPĂ NiederĂśsterreich, Michael Maderthaner, einem Vorwurf der konservativen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ĂVP), dass die KPĂ fĂźr politische âExtremeâ stehe. Maderthaner verwahrte sich dabei gegen eine Gleichsetzung der kommunistischen Bewegung mit dem Stalinismus und hob stattdessen positiv die Vertreter der deutschen, revolutionär-marxistischen Spartakisten Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Clara Zetkin hervor.cite-ref-39[39] Auf der Homepage der Bundespartei heiĂt es von Seiten der KPĂ Ăźber Rosa Luxemburg, diese sei âeine herausragende Vertreterin demokratisch-sozialistischen Denkens und Handelns in Europaâ.cite-ref-40[40]
DemgegenĂźber hält der deutsche Extremismusforscher Armin Pfahl-Traughber (2020) fest, dass sich Rosa Luxemburg mit ihrem bekannten Satz âFreiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkendenâ nicht auf eine pluralistische Parteiendemokratie bezogen habe, sondern damit nur die Einparteiendiktatur der Bolschewisten in Sowjetrussland kritisiert hat. Lenin lieĂ im Rahmen des bolschewistischen Regimes dort die gesamte nicht-bolschewistische Linke politisch entmachten und verfolgen. Innerhalb des sozialistischen Spektrums aber habe Luxemburg sehr wohl eine âDiktatur des Proletariatsâ gegenĂźber den Vertretern aller anderen Klassen befĂźrwortet. Im Gegensatz zum undogmatischen Marxismus Eduard Bernsteins stehe Luxemburg klar fĂźr einen dogmatischen Marxismus, der sich gegen die Freiheit fĂźr nicht-sozialistische Auffassungen aussprach.cite-ref-41[41] Auch Mike Schmeitzner (2019) konstatiert, dass der Unterschied bei der âDiktatur des Proletariatsâ nach Lenin und jener nach Luxemburg darin bestand, dass Luxemburg diese nicht als Diktatur einer einzigen Partei oder deren PolitbĂźros dachte, sondern als Diktatur mehrerer sozialistischer Parteien unter stärkerer Einbeziehung der Massen.cite-ref-42[42]
Geschichte
GrĂźndung
Die KPĂ wurde am 3. November 1918 als Kommunistische Partei DeutschĂśsterreichs (KPDĂ) in den Eichensälen in Wien-Favoriten von etwa 50 Revolutionären gegrĂźndet (womit sie die drittälteste Kommunistische Partei der Welt istcite-ref-43[43]). Am Vortag hatte noch der sozialdemokratische Politiker Friedrich Adler abgelehnt, sich an die Spitze einer solchen Bewegung zu stellen. Die neu gegrĂźndete KPĂ setzte sich aus verschiedenen, teilweise miteinander in Konflikt stehenden Gruppen zusammen. Der unmittelbare GrĂźndungsimpuls ging von den Gruppierungen um Elfriede Friedländer und Karl Steinhardt aus, im Dezember 1918 kamen Linksradikale aus der Sozialdemokratie um Franz Koritschoner hinzu, während des Weltkriegs aus dem sozialdemokratischen Jugendverband ausgeschlossene Mitglieder und später eine Gruppe von aus der Sowjetunion heimkehrenden ehemaligen Kriegsgefangenen, zu der u. a. Karl Tomann, Gottlieb Fiala und Johann Koplenig gehĂśrten.cite-ref-keller11-44-0[44] Im Mai 1919 stieĂ die FĂśderation Revolutionärer Sozialisten â Internationale, eine Vereinigung von Aktivisten der Rätebewegung, zur KPĂ.cite-ref-45[45] Laut Armin Pfahl-Traughber stelle die Kommunistische Partei auch in Ăsterreich "historisch betrachtet den organisatorischen Kern des Linksextremismus" dar.cite-ref-46[46]
Kommunistische Umsturzversuche und Erste Republik (1918â1933)
Die erste Aktion setzte die neugegrĂźndete Partei während der Massenkundgebung auf der RingstraĂe aus Anlass der Ausrufung der Republik am 12. November 1918 durch. Kommunisten entrollten auf der Parlamentsrampe ein Transparent mit der Losung âHoch die sozialistische Republik!â Andere holten die neue rot-weiĂ-rote Fahne von der Fahnenstange vor dem Parlament, schnitten den weiĂen Streifen heraus und hissten mit den beiden anderen verknoteten Teilen eine rote Fahne. Auf Einladung Lenins entsandte die Partei im FrĂźhjahr 1919 mit Karl Steinhardt einen Delegierten nach Moskau, der dort die Kommunistische Internationale mitbegrĂźndete.
Nachdem die Ăśsterreichischen Sozialdemokraten den Aufruf der kommunistischen Ungarischen Räterepublik vom 22. März 1919 abgelehnt hatten, eine âRäterepublik Ăsterreichâ auszurufen, forderte die ungarische Rätediktatur unter BĂŠla Kun die Ăśsterreichischen Kommunisten der KPDĂ zum Staatsstreich gegen die demokratische Regierung in Wien auf. Dabei diente der Botschafter Räte-Ungarns in Wien, Elek BolgĂĄr, als Verbindungsmann, um die KPDĂ von Budapest aus mit Propagandamaterial und groĂzĂźgigen Finanzmitteln auszustatten. Am 18. April 1919 erfolgte dann die StĂźrmung des Ăśsterreichischen Parlaments durch einige Hundert Ăśsterreichische Kommunisten, die das Gebäude in Brand steckten (sog. âGrĂźndonnerstagsputschâ). Der kommunistische Aufstand wurde durch herbeigerufene regierungstreue Milizen der Ăśsterreichischen Sozialdemokraten sowie durch Polizeieinheiten niedergeschlagen, wobei die SchieĂerei auf Seiten der Ăśsterreichischen Regierung sechs Tote unter den Sicherheitskräften forderte.cite-ref-47[47]
Einen Monat später startete eine erneute Initiative Räte-Ungarns fĂźr einen kommunistischen Umsturz in Wien, als BelĂĄ Kuns Gesandter Ernst Bettelheim in der Ăśsterreichischen Hauptstadt eintraf. Unter dem Vorwand, im Namen der Kommunistischen Internationale zu sprechen, setzte Bettelheim die gesamte ParteifĂźhrung der KPDĂ ab und beauftragte den neu berufenen Parteivorstand der Ăśsterreichischen Kommunisten mit der Planung eines weiteren Putschversuchs. Als Vollzieher dieses zweiten Aufstands sollten ehemalige Ăśsterreichische Rotgardisten sowie Soldaten des Ăśsterreichischen Bundesheeres gewonnen werden, die von der drohenden Verkleinerung der Ăśsterreichischen Streitkräfte betroffen waren. Zusätzlich war auch der Einmarsch von Truppen der Roten Armee Räte-Ungarns in Ăsterreich vorgesehen. Aufgrund des vorzeitigen Verrats der geplanten kommunistischen VerschwĂśrung konnte die Ăśsterreichische Regierung jedoch im Rahmen einer Razzia in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 1919 die meisten politischen FĂźhrer der KPDĂ mit Hilfe von mobilisierten Truppen festnehmen. Als am folgenden Tag bewaffnete Gefechte zwischen Soldaten der Wiener Stadtschutzwache und mehreren Tausend Demonstranten ausbrachen, die versuchten, die kommunistischen Häftlinge aus dem Polizeigefängnis zu befreien, forderten die Auseinandersetzungen insgesamt 20 Tote und 80 Verletzte.cite-ref-48[48] Die aktive Beteiligung der ungarischen Rätediktatur an den Putschversuchen in Ăsterreich fĂźhrte zu einer Schädigung des internationalen Ansehens der Ungarischen Räterepublik. Dennoch wurden noch bis zu 18.000 Ăśsterreichische Kommunisten zur UnterstĂźtzung des kommunistischen Regimes in Budapest angeworben.cite-ref-49[49]
In der Ersten Republik blieb die zeitweise durch fraktionelle Auseinandersetzungen paralysierte KPĂ, trotz des Ăbertritts einer grĂśĂeren Gruppe der âNeuen Linkenâ aus der Sozialdemokratie um Josef Frey 1921cite-ref-keller10-50-0[50] so gut wie einflusslos. Sie erreichte bei keiner Nationalrats- oder Landtagswahl ein Mandat. Lediglich in einzelnen Gemeinden in NiederĂśsterreich, OberĂśsterreich, Salzburg, Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland erreichte sie Vertretungen in Gemeinderäten. Eine grĂśĂere Rolle spielte die KPĂ in der Arbeitslosenbewegung und im Kampf gegen den aufkommenden Faschismus. Vor der MachtĂźbernahme der Nationalsozialisten im Deutschen Reich sprach sich auch die KPĂ zeitweilig gegen das Anschlussverbot an Deutschland aus, jedoch unter der MaĂgabe einer erfolgreichen Revolution (fĂźr den Anschluss an Sowjetdeutschland!).cite-ref-51[51]
Widerstand gegen die DollfuĂ-Schuschnigg-Diktatur (1933â1938)
Am 26. Mai 1933 wurde die KPà per Notverordnung von der austrofaschistischen Regierung unter Engelbert Dollfuà verboten und wirkte in der Illegalität weiter.cite-ref-52[52] Nach eigenen Angaben hatte sich die KPà schon seit Ende der 1920er Jahre auf die Arbeit im Untergrund vorbereitet.
Die KPĂ beteiligte sich aktiv an dem vom Republikanischen Schutzbund ausgelĂśsten Februaraufstand vom 12. bis 15. Februar 1934, konnte die Kämpfe jedoch nicht entscheidend beeinflussen. Durch ihre Abkehr von der seit den 1920er Jahren von Josef Stalin fĂźr die kommunistische Weltbewegung ausgegebenen Einschätzung der Sozialdemokratie als âSozialfaschismusâ nahm die KPĂ bereits wesentliche Aspekte des 7. Weltkongresses der Komintern im Jahre 1935 vorweg und Ăśffnete sich fĂźr den Zuzug enttäuschter Sozialdemokraten. Nach der Niederschlagung des Februaraufstandes durch Bundesheer und Heimwehr wuchs die KPĂ in kurzer Zeit von 4.000 auf 16.000 Mitglieder.
In den späten 1930er Jahren entwickelte Alfred Klahr das erste theoretische Konzept einer von der Deutschen Nation unabhängigen âĂsterreichischen Nationâ. Das Politische BĂźro der KPĂ beschloss im FrĂźhjahr 1937, eine Debatte Ăźber die nationale Frage in Ăsterreich zu beginnen und beauftragte Klahr, entsprechende Studien auszuarbeiten.
Diese Schlussfolgerung war einerseits im Einklang mit der âVolksfrontâ-Orientierung der Komintern, also dem Schaffen von antifaschistischen Aktionseinheiten der Arbeiterparteien in Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Teilen des BĂźrgertums und der LandbevĂślkerung. FĂźr die Ăśsterreichischen Kommunisten in Inland und Exil wurde die Orientierung auf ein unabhängiges Ăsterreich zur wichtigsten politischen Option im Kampf gegen den Faschismus. Klahrs Schrift schuf in der Folge eine Basis fĂźr den Ăśsterreichischen Widerstandskampf.
Bei dem Anschluss Ăsterreichs an das Deutsche Reich im März 1938 drĂźckte die KPĂ in ihrem Aufruf An das Ăśsterreichische Volk in diesem Sinne ihre Hoffnung auf das Wiedererstehen eines unabhängigen Ăsterreich aus.cite-ref-53[53] Keine andere politische Kraft hat auf den Anschluss mit vergleichbarer Vehemenz und Mobilisierung zum Widerstandskampf reagiert.
Widerstand gegen NS-Herrschaft (1938â1945)
Während der Zeit des Nationalsozialismus spielte die KPĂ eine wesentliche Rolle in der Ăśsterreichischen Widerstandsbewegung. Die Kommunisten kämpften zum Teil Seite an Seite mit ehemaligen politischen Gegnern (wie etwa Christdemokraten, Katholiken u. a.) gegen das Regime von Adolf Hitler. Die KPĂ nahm damit den Auftrag der Alliierten der Moskauer Deklaration vom Oktober 1943 wahr, einen âeigenen Beitragâ Ăsterreichs zu seiner Befreiung vom Faschismus als Voraussetzung fĂźr das Wiedererstehen als eigener Staat zu leisten. Zahlreiche Kommunisten beteiligten sich als Freiwillige am antifaschistischen Widerstandskampf in anderen Ländern, z. B. die Interbrigaden im Spanischen BĂźrgerkrieg. Insgesamt lieĂen Ăźber 2000 Ăśsterreichische Kommunisten ihr Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes wurden nicht wenige nunmehr deutsche Kommunisten aus dem vormaligen Ăsterreich von der Sowjetunion an Nazideutschland ausgeliefert, so auch Franz Koritschoner, ein frĂźheres Mitglied des Parteivorstands.
Zweite Republik
Nach der Wiedererstehung eines unabhängigen Ăsterreichs gelangte die Partei nicht zuletzt durch den Schutz der sowjetischen Besatzungsmacht zu nationaler Bedeutung. In der ersten provisorischen Regierung unter Karl Renner waren neben zehn Sozialisten und neun Christlichsozialen auch sechs Kommunisten und eine Kommunistin (Hella Postranecky) vertreten.cite-ref-54[54] Johann Koplenig war Vizekanzler, Franz Honner Leiter des Innenressorts, Ernst Fischer Leiter des Unterrichtsressorts.
Bei den ersten Nationalratswahlen am 25. November 1945 erhielt die KPĂ 174.257 Stimmen (5,42 %) und besetzte mit Viktor Elser, Ernst Fischer, Franz Honner und Johann Koplenig vier Mandate im Nationalrat. Bei den gleichzeitig stattfindenden Landtagswahlen gelang der KPĂ der Einzug in die Landtage von Wien, NiederĂśsterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten und Salzburg. In einigen Industrie- und Bergbaugemeinden (etwa GrĂźnbach, HĂźttenberg) erreichte die KPĂ mehr als 30 % der Stimmen. In den slowenischsprachigen Gebieten Kärntens lagen die Anteile der KPĂ teilweise noch hĂśher. So erreichte die Partei in Zell (der einzigen Gemeinde, in der auch heute noch die slowenische Volksgruppe in der Mehrheit ist) 54,8 % der Stimmen. Diese Positionen gingen nach dem Bruch der Sowjetunion mit âTito-Jugoslawienâ (1948) verloren.
In der von Leopold Figl gebildeten Konzentrationsregierung wurde Karl Altmann Minister fĂźr Energiewirtschaft und Elektrifizierung. Mit dem Beginn des Kalten Krieges und der Auseinandersetzung um den Marshallplan legte Altmann im November 1947 sein Ministeramt nieder. Die KPĂ war fortan Oppositionspartei. Die KPĂ setzte sich vehement gegen die kapitalistische Restauration ein und lehnte die Einbeziehung Ăsterreichs in den Marshallplan strikt ab. Bei den Nationalratswahlen 1949 kandidierte die KPĂ im WahlbĂźndnis mit der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) des ehemaligen SPĂ-Nationalrats und Zentralsekretärs Erwin Scharf als Linksblock und erreichte 213.066 Stimmen (5,08 %) und fĂźnf Mandate. Scharf kam Ăźber diese Liste wieder in den Nationalrat.
Oktoberstreik 1950
Eine groĂangelegte Streikbewegung vom 26. September bis 6. Oktober 1950 richtete sich gegen das Vierte Lohn- und Preisabkommen, welches PreiserhĂśhungen in mehr als doppeltem AusmaĂ wie LohnerhĂśhungen vorsah. Diese grĂśĂte Streikbewegung der Nachkriegsjahre nahm ihren Ausgang in OberĂśsterreich, und damit in der US-amerikanischen Besatzungszone, u. a. in den Steyr-Werken, der VĂEST und den Stickstoffwerken in Linz. Die von der KPĂ beschlossene Unterbrechung des Streiks zu seiner Legitimierung durch eine gesamtĂśsterreichische Betriebsrätekonferenz nahm der Bewegung ihre Dynamik, in der zweiten Phase â nach Ablauf eines Ultimatums an die Regierung â lag der Schwerpunkt der Streiks in Wien und NiederĂśsterreich, und damit in der sowjetischen Besatzungszone. Der fĂźr den 4. Oktober angelegte Generalstreik scheiterte. Am 6. Oktober wurde der Streik beendet. Der ĂGB lehnte den Streik ab. Am 5. Oktober griff der Vorsitzende der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft Franz Olah (SPĂ, später Innenminister) mittels von ihm organisierter Schlägertrupps, die mit Lastwägen zu den bestreikten Betrieben gefahren wurden und gewaltsam Streikposten vertrieben, in das Geschehen ein. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch bereits absehbar, dass der Streik zusammenbrechen werde.cite-ref-spaetegerechtigkeit-55-0[55] Mehr als die Gegengewalt der Gewerkschaft war die Regierungspropaganda, die auch an den tief verwurzelten Antikommunismus in der BevĂślkerung appellierte, fĂźr den Misserfolg des Streiks verantwortlich. Die sowjetische Besatzungsmacht zeigte sich im Streikverlauf sehr zurĂźckhaltend, weil sie jede Konfrontation mit der amerikanischen Besatzungsmacht vermeiden wollte. Die KPĂ nahm an der Streikbewegung im September und Oktober 1950 eine fĂźhrende Rolle ein, weshalb ihr von SPĂ, ĂVP und ĂGB Putschabsichten unterstellt wurden. Bis in die 1970er Jahre galt die Behauptung, dass die KPĂ im September und Oktober 1950 einen Versuch zur MachtĂźbernahme gestartet habe, sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch in der Ăśffentlichen Meinung als gesichert.cite-ref-56[56] Heute gilt die Putschthese in der zeitgeschichtlichen Forschung als widerlegt.cite-ref-spaetegerechtigkeit-55-1[55]
Kampf fßr die Neutralität
Im Februar 1953 kandidierte die KPĂ gemeinsam mit der Demokratischen Union von Josef Dobretsberger und der Sozialistischen Arbeiterpartei als Wahlgemeinschaft Ăsterreichische Volksopposition (VO). Die Volksopposition erhielt bei der Wahl 228.159 Stimmen (5,28 %) und vier Mandate.
Laut Dokumenten aus Moskau, die 2005 verĂśffentlicht wurden, gab es ausreichend Kontakte zwischen der FĂźhrung der KPĂ und dem PolitbĂźro in Moskau. Der Vorsitzende Johann Koplenig war im regelmäĂigen Kontakt mit Stalin (Codename: Gen. Filipof(f)). Besprochen wurden die sowjetischen Pläne fĂźr Ăsterreich. Ins Gespräch kam auch eine Teilung Ăsterreichs, ähnlich wie in Deutschland, zwischen Ost und West, welche in der KPĂ intern diskutiert wurde, von der Partei aber offiziell abgelehnt wurde.cite-ref-57[57] Interessanterweise ergaben die Unterlagen, dass gerade die sowjetische FĂźhrung kein Interesse an einer Teilung Ăsterreichs hatte. Eine Teilung Ăsterreichs in zwei Hälften hätte bedeutet, dass ein der NATO zugehĂśriges WestĂśsterreich die direkte L zwischen Westdeutschland und Italien ermĂśglicht hätte. Durch die Etablierung eines geeinigten und bĂźndnisfreien Ăsterreichs konnte die Sowjetunion einen Riegel (zusammen mit der Schweiz) zwischen Deutschland und Italien schieben.
Die KPĂ setzte sich mit Unterbrechungen fĂźr die kommende Neutralität ein, die vor allem von der sowjetischen FĂźhrung als Bedingung fĂźr die Unabhängigkeit verlangt wurde. Am HĂśhepunkt des Kalten Krieges Anfang der 1950er Jahre wurde die KPĂ wegen ihres Eintretens fĂźr die Neutralität von den anderen Parteien sogar des Hochverrats bezichtigt. Eine maĂgebliche Rolle spielte die KPĂ im Kampf fĂźr den am 15. Mai 1955 abgeschlossenen Staatsvertrag und die am 26. Oktober 1955 im Nationalrat von ĂVP, SPĂ und KPĂ gegen die Stimmen des FPĂ-Vorläufers VdU beschlossene immerwährende Neutralität.
Schwächung und Krisen
Durch den dauernden Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg, welcher von der KPĂ lediglich als kurzfristiger âZyklusâ erklärt wurde, und das Ende der Besatzungszeit 1955 (wodurch die Protektion der sowjetischen Besatzungsmacht sowie die starken Positionen in den sowjet-verwalteten USIA-Betrieben verloren gingen), verlor die Partei zusehends an Einfluss. So wie die anderen Parteien der kommunistischen Weltbewegung hatte sich die KPĂ am Marxismus-Leninismus in der Diktion Stalins orientiert. Nach dessen Tod und der von Chruschtschow mit dem XX. Parteitag der KPdSU eingeleiteten Tauwetter-Periode distanzierte sich auch die KPĂ vom damals zu einem bloĂen Personenkult reduzierten Stalinismus. Eine tiefergehende Analyse der Ursachen und der mit dem Stalinismus verbundenen Fehlentwicklungen sowie dessen negative Bedeutung fĂźr den realen Sozialismus wie fĂźr die kommunistische Weltbewegung erfolgte jedoch hauptsächlich erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks.
Diese Faktoren fßhrten bereits vor dem Ungarischen Volksaufstand 1956 etwa bei Landtagswahlen (Salzburg 1954) sowie auch bei der Nationalratswahl im Mai 1956 zu schweren Verlusten (bei der Wahl konnte die KPà ihre parlamentarische Vertretung nur ßber einen Zugewinn in Wien retten, während sie in den anderen Bundesländern schwere Verluste erlitt). Nach der Wahl ging die SAP in der KPà auf.
In dieser Zeit traten â nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Ungarn-Aufstand 1956 â zahlreiche Mitglieder aus der Partei aus (u. a. der ehemalige steirische Nationalrat Viktor Elser und der frĂźhere niederĂśsterreichische Landesrat Laurenz Genner), viele Mitglieder zogen sich aus der aktiven Tätigkeit zurĂźck (u. a. Viktor Matejka, ehemaliger Wiener Stadtrat). Am 10. Mai 1959 wurde die KPĂ aus dem Nationalrat gewählt (Nationalratswahl 1959: 142.578 Stimmen, 3,27 %).
Auf dem 19. Parteitag 1965 wurde Franz Muhri zum neuen Parteivorsitzenden gewählt und eine eher eurokommunistische Orientierung beschlossen. Dies und auch der Verzicht auf eine eigenständige Kandidatur bei den Nationalratswahlen im Jahr 1966 zugunsten der SPĂ (die KPĂ kandidierte lediglich erfolglos in einem Wiener Wahlkreis) fĂźhrte zu verschärften Auseinandersetzungen innerhalb der Partei, welche nach dem Einmarsch von Truppen der Warschauer Vertragsstaaten in die Tschechoslowakei 1968 eskalierten. Die sowjetische Intervention wurde von der KPĂ anfangs verurteilt â 1971 revidierte die Partei jedoch ihre Position und schwankte auf die sowjetische Linie ein. Als Kritiker dieser Entwicklungen (âPanzerkommunismusâ) wurde der einstige KPĂ-Bildungsminister Ernst Fischer 1969 aus der Partei ausgeschlossen. Insgesamt ging es bei diesen Auseinandersetzungen aber nicht nur um die Haltung zur Sowjetunion und zu deren AuĂenpolitik, sondern auch um Fragen der Einschätzung der Ăśkonomischen Verhältnisse und Strategien in Ăsterreich sowie auch um das Verhältnis zur Sozialdemokratie.
Von 150.000 Mitgliedern in den ersten Nachkriegsjahren schrumpfte die Partei auf 36.400 (1965) sowie ca. 20.000 (1974). Mit Stand 2005 hatte sie etwa 2.500 Mitglieder.
Nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus
Im Jänner 1990 traten mit Walter Silbermayr und Susanne Sohn zwei neue Bundesvorsitzende an, um die Partei zu erneuern. Der Versuch von Sohn und Silbermayr, bei den Nationalratswahlen 1990 ein linkes WahlbĂźndnis zu grĂźnden, scheiterte. Die Partei verlor etwa ein Drittel ihrer Mitglieder. Generell vertrat ein Teil des Zentralkomitees um die beiden Vorsitzenden nach den Nationalratswahlen die These einer SelbstauflĂśsung der KPĂ bzw. einer Umwandlung der Partei (samt deren nicht unbeträchtlichem VermĂśgen) in eine âpluralistische Linkeâ. Nachdem bereits eine Ăźberwiegende Mehrheit von Bezirksorganisationen die Einberufung eines auĂerordentlichen Parteitags gefordert hatte, und die Abwahl des Spitzenduos als wahrscheinlich anzunehmen war, traten im März 1991, nur drei Monate später, beide Vorsitzende zurĂźck, weil ihr Kurs der faktischen Selbstaufgabe der Partei parteiintern nicht mitgetragen worden war.
Noch im selben Jahr fand in Graz der 28. Parteitag der KPà statt, auf dem anstatt Vorsitzenden drei Bundessprecher (Otto Bruckner, Margitta Kaltenegger und Julius Mende) gewählt wurden. Der Parteitag beschloss ein neues Statut, das eine umfassende Demokratisierung und Dezentralisierung der Partei einleitete. Diese Organisationsreform wurde jedoch später unter dem Vorsitz von Walter Baier wieder zurßckgenommen.
Diese Kämpfe zwischen der pluralistischen Linken und der marxistisch-leninistischen Fraktion fĂźhrten 2004 zur GrĂźndung der âKommunistischen Initiativeâ (KI) innerhalb der KPĂ. Die KI verlieĂ 2005 die KPĂ und war bis 2013 eigenständig aktiv. 2013 lĂśste sich die KI auf und grĂźndete die Partei der Arbeit Ăsterreichs (PdA). Otto Bruckner, welcher bereits als Bundessprecher die marxistisch-leninistische Fraktion vertrat, wurde zum Vorsitzenden der PdA gewählt.cite-ref-58[58]
Die Partei trat in den 1980er und 1990er Jahren als EG- und EU-kritisch auf. Heute tritt sie zwar gegen eine EU-Verfassung in ihrer bisher geplanten Form auf, sieht aber einen EU-Austritt nicht mehr als Ziel an.
Bis 2003 fand jedes Jahr am ersten Wochenende im September auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater das Volksstimmefest statt, das nach der frĂźheren Tageszeitung der Partei benannt ist, die heute als linkes Monatsmagazin erscheint. Nachdem es aus finanziellen GrĂźnden im Jahr 2004 offiziell nicht stattgefunden hatte, erlebte es 2005 eine RĂźckkehr.
Die KPà versteht sich als Teil der globalisierungskritischen Bewegung, als feministische Partei, und kandidierte zur Europawahl 2004 mit der Liste LINKE als Teil der Europäischen Linken.
Novum-Urteil und Finanzkrise
Nach dem Zusammenbruch der DDR folgte ein jahrelanger Prozess um beträchtliche VermÜgenswerte der Firma Novum, die als VermÜgensreserve im Besitz der KPà stand. Die deutsche Justiz entschied 2003 in zweiter Instanz, gegen das anderslautende Urteil der ersten Instanz, dass die ehemalige Firma Novum der SED gehÜrt habe. Die VermÜgenswerte der Firma wurden beschlagnahmt (siehe Hauptartikel VermÜgen von Parteien und Verbänden der DDR).
Infolge der VermÜgensverluste durch das Gerichtsurteil ßber das Novum-VermÜgen von etwa 100 Millionen Euro sah sich die Partei gezwungen, alle Beschäftigten zu kßndigen und die Wochenzeitung Volksstimme einzustellen.
Durch die finanziellen Probleme musste die Partei das seit 1990 besetzte Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) fĂźr etwa 600.000 Euro verkaufen; der Käufer veräuĂerte das Haus kurz danach an die Gemeinde Wien fĂźr 1,7 Millionen Euro. Innerhalb der politischen Linken Ăsterreichs und Ăźber die Grenzen hinweg fĂźhrte diese âkapitalistischeâ Vorgangsweise zu massiver Kritik, insbesondere da das alte âGlobus-Hausâ, der ehemalige Sitz der Parteizentrale, fĂźr ein Vielfaches ebenfalls verkauft wurde. Kritiker warfen der KPĂ vor, nicht alle MĂśglichkeiten ausgeschĂśpft zu haben, den Verkauf zu vermeiden. Weiterhin wurde der ParteifĂźhrung der bewusste Verkauf an einen Rechtsextremisten, der in den 1970er Jahren Aktivist der neonazistischen Gruppe Aktion Neue Rechte gewesen war, vorgeworfen. Die Parteispitze bestreitet, von der rechtsextremen Vergangenheit des Käufers gewusst zu haben.
Im Jänner 2005 wurden mehrere Autos und Privatwohnungen von KPĂ-Funktionären sowie das Haus des KPĂ-Bundesvorstandes Opfer von Vandalenakten. Laut Medienberichten hätten sich die Täter durch eine entsprechende Graffiti-Aufschrift als EKH-Sympathisanten geoutet. Die KPĂ selbst argumentiert, keine andere MĂśglichkeit zur finanziellen Sanierung gehabt zu haben, als das Haus zu verkaufen. Schon 2003 eingeleitete Bestrebungen der KPĂ, eine Ăbernahme des Objektes durch die Stadt Wien zu erreichen, fanden keinen Widerhall; Die das Haus besetzenden Gruppen waren diesbezĂźglich auch zu keiner Kooperation bereit. In der Folge entstand eine Folge von Parteikrisen, die die Partei viele Jahre beschäftigte.
Programmatik
36. Parteitag 2014
Beim 36. Parteitag der KPĂ am 18. und 19. Oktober 2014 in Wien-Simmering wurde ein Ăźberarbeitetes Frauenprogramm beschlossen.cite-ref-59[59] Die KPĂ verabschiedete die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in existenzsichernder HĂśhe. AuĂerdem wurde ein Antrag auf Entkriminalisierung aller nach dem Suchtmittelgesetz illegaler Drogen mehrheitlich angenommen.cite-ref-60[60]
Bei der Wahl des neuen Bundesvorstands wurden 36 Personen, davon die Hälfte Frauen, gewählt. Der Bundesvorstand wählte bei seiner Konstituierung Mirko Messner als Bundessprecher der KPĂ.
KPĂ PLUS mit Jungen GrĂźnen
Am 26. Juni 2017 gab Flora Petrik, Sprecherin der Jungen GrĂźnen, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr offiziell Teil der GrĂźnen Partei waren, bekannt, dass die Gruppe sich unter das Dach der KPĂ begeben werde. Laut Petrik soll der zukĂźnftige Name KPĂ PLUS sein â PLUS im Sinne einer Plattform unabhängig & solidarisch. KPĂ-Bundessprecher Mirko Messner formulierte: âUnsere Erfahrung und ihr Elan sind die ideale Kombination fĂźr diese Wahl.â Man wolle die âgroĂe LĂźcke ⌠links von Sozialdemokratie und GrĂźnen fĂźllenâ.cite-ref-61[61] Die KPĂ kandidierte bei der Nationalratswahl 2017 zusammen mit den Jungen GrĂźnen als KPĂ und Plattform PLUS â offene Liste. KPĂ Plus kandidierte weiters fĂźr die Landtagswahl in Salzburg 2023.
37. Parteitag 2017
Bei der Wahl des Bundesvorstands wurden 38 Personen, davon die Hälfte Frauen, gewählt. Die Spitzen der KPĂ, Mirko Messner als Bundessprecher, Florian Birngruber als Bundeskoordinator, Michael Graber als Finanzreferent sowie Heidemarie Ambrosch als Frauensprecherin, wurden bestätigt.
38. Parteitag 2021
Am 38. Parteitag im Juni 2021 trat Mirko Messner als Bundessprecher zurßck. Ihm folgte mit Katerina Anastasiou, Rainer Hackauf, Gßnther Hopfgartner, Sarah Pansy, Tobias Schweiger und Natascha Wanek ein sechskÜpfiges Team aus Sprechern. Florian Birngruber wurde zum Finanzreferenten gewählt, Heidi Ambrosch zur Frauenvorsitzenden.
39. Parteitag 2025
Im Oktober 2025 wurde Gßnther Hopfgartner zum Vorsitzenden und Tobias Schweiger zum alleinigen Bundessprecher der KPà gewählt. Sarah Pansy wurde organisationspolitische Sekretärin fßr die strategische Leitung der Partei, Der Wiener Landessprecher Didi Zach wurde zum Finanzreferenten gewählt, Natalie HangÜbl zur Frauenvorsitzenden.cite-ref-62[62]
Verhältnis zu Junge Linke
Seit 2022 sind die Jungen Linken Jugendorganisation der KPĂ.cite-ref-jugendorga-63-0[63] Die jĂźngsten Erfolge der Partei werden von Beobachtern teils auf das Engagement der Jungen Linken zurĂźckgefĂźhrt.cite-ref-profil-kpoe-64-0[64]
Nach dem gemeinsamen Wahlantritt der Jungen GrĂźnen als KPĂ und Plattform PLUS â offene Liste. KPĂ Plus bei der Nationalratswahl 2017 fusionierten die Jungen GrĂźnen im Juni 2018 auf einem gemeinsamen Bundeskongress mit dem Jugendverband Junge Linke, dessen Name fĂźr die neue Organisation beibehalten wurde.
Infolgedessen wuchs die neue Organisation binnen weniger Monate auf Ăźber 10 Bezirksgruppen in ganz Ăsterreich an. Die Tageszeitung Der Standard beschrieb die dynamische Organisation als aufstrebenden Stern in der Ăśsterreichischen Linken.cite-ref-65[65] Formal zwar unabhängig, arbeiteten die Jungen Linken seit 2018 auf verschiedenen Ebenen eng mit der KPĂ zusammen. So konnte bei der Gemeinderatswahl am 10. März 2019 die Liste âKPĂ Plusâ mit ihrem Spitzenkandidaten und ebenfalls Mitglied der Jungen Linken, Kay-Michael Dankl in der Stadt Salzburg 3,8 Prozent erreichen, was den erstmaligen Wiedereinzug seit 1962 in den Salzburger Gemeinderat bedeutete. Medienberichten zufolge ist dieser Erfolg der Partei auf die Dynamik und das starke Engagement der Jungen Linken zurĂźckzufĂźhren.cite-ref-profil-kpoe-64-1[64]cite-ref-66[66] Am 8. Mai 2019 wurde Dankl, inzwischen Vize-BĂźrgermeister der Stadt Salzburg, offiziell als Gemeinderatsmitglied angelobt.
Auch bei den Gemeinderatswahlen in Graz 2021, bei denen die KPà mit 28,86 % stimmenstärkste Kraft wurde, waren Mitglieder der Jungen Linken im Wahlkampf beteiligt.
Am 38. Parteitag im Juni 2021 wurden die ehemalige GeschäftsfĂźhrung Sarah Pansy und der ehemalige Bundessprecher der Jungen Linken Tobias Schweiger zu Bundessprechern der KPĂ gewählt. Der dadurch angestoĂene Erneuerungsprozess der Partei fĂźhrte zur weiteren Annäherung der Jungen Linken zur KPĂ, welche 2022 zum Beschluss der Jungen Linken fĂźhrte, sich offiziell als Jugendorganisation der KPĂ zu deklarieren.cite-ref-jugendorga-63-1[63]
Seitdem ist die Junge Linke auf mehreren Ebenen eng, organisatorisch und personell mit der KPà verbunden. Viele Mitglieder der Jugendorganisation waren bei der Landtagswahl in Salzburg 2023 aktiv im Wahlkampf. Zudem wurden mit Kay-Michael Dankl und Sarah Pansy zwei Junge Linke in den Salzburger Landtag gewählt.
Bei den Gemeinderatswahlen in Salzburg (Stadt) 2024 wurde die KPĂ mit 23,12 % der Stimmen zweitstärkste Kraft und ist seitdem mit 10 Mitgliedern im Gemeinderat vertreten, von denen drei Mitglieder der Jugendorganisation sind. AuĂerdem wurde in der Gemeinde Hallein ebenfalls ein Mandat von einem Mitglied der Jungen Linken erreicht.cite-ref-67[67]cite-ref-68[68]
Im Zuge des Einzugs der KPĂ in den Innsbrucker Gemeinderat 2024 wurde der derzeitige GeschäftsfĂźhrer der Jungen Linke, Jakob Hundsbichler, Klubdirektor der KPĂ.
Seit 2023 sind Bundessprecherin Alisa Vengerova und der politische GeschäftsfĂźhrer Jakob Hundsbichler Teil des Bundesvorstands der KPĂ. Vengerova kandidiert zudem bei den Nationalratswahlen 2024 als Jugendkandidatin auf Platz 6 der Bundesliste der KPĂ.
Wahlergebnisse
Die KPĂ war von 1945 bis 1959 im Nationalrat und bis 1970 in mehreren Landtagen vertreten. Seit 2005 gehĂśrt sie wieder dem Landtag der Steiermark und seit 2023 dem Landtag von Salzburg an.
Bundesweit hält die Partei ßber 130 Mandate auf Landes-, Kommunal- und Bezirksebene.
Entsprechend den Bestimmungen des Statuts der KPà beanspruchen die Berufspolitiker der KPà (Landtagsabgeordnete, Stadträte) nur rund 2.500 Euro monatlich fßr sich selbst, was in etwa dem Lohn eines Facharbeiters entspricht, und widmen den restlichen Bezug sozialen Zwecken.cite-ref-69[69] Bei einem Tag der offenen Konten wird seit 1998 traditionell Bilanz ßber die Verwendung dieses Sozialfonds gezogen.
Nationalratswahlen
Nationalratswahlergebnisse der KPĂ (1920â2024)
8%
6%
4%
2%
0%
20
23
27
30
45
49
53
56
59
62
66
70
71
75
79
83
86
90
94
95
99
02
06
08
13
17
19
24
Landtagswahlen
In den Landtagen Ăsterreichs war die KPĂ in Salzburg bis 1949, in NiederĂśsterreich bis 1959, im Burgenland bis 1956, in Wien bis 1969 und in Kärnten sowie der Steiermark bis 1970 vertreten. In OberĂśsterreich, Tirol und Vorarlberg hatte die KPĂ nie eine Landtagsvertretung.
Bei den Landtagswahlen im Burgenland trat die KPà zuletzt im Jahre 1987 an (0,56 %), in Vorarlberg trat die KPà 2024 zum ersten Mal seit 1989 wieder eigenständig an und erreichte (0,75 %). 2009 hatte sie im Rahmen des Wahlbßndnisses Gsiberger mitkandidiert. Nach einem absoluten Tief bei den meisten Wahlen in den 1990er Jahren gelang es der KPà allmählich wieder, an die Ergebnisse der 1980er Jahre anzuknßpfen.
Bei der steirischen Landtagswahl am 2. Oktober 2005 gelang der KPĂ mit Ernest Kaltenegger als Spitzenkandidat der Einzug in den Landtag mit vier Mandaten. Bei den Wahlen 2010 bĂźĂte die Partei etwa zwei Prozent der Stimmen ein, blieb jedoch mit zwei Mandaten im Landtag vertreten. Bei den Wahlen 2015 und 2019 konnte die steirische KPĂ ihre beiden Landtagsmandate (Claudia Klimt-Weithaler und Werner Murgg) jeweils halten.
Bei der Landtagswahl in Tirol 2022 trat die KPĂ in den Wahlkreisen Innsbruck und Innsbruck-Land an und erzielte 0,67 %. In Innsbruck erhielt die KPĂ 2,7 % und somit um 143 mehr Stimmen, als im gemeinsamen BĂźndnis mit Alternative Liste Innsbruck bei der Gemeinderats- und BĂźrgermeisterwahl in Innsbruck 2018.cite-ref-71[71]
Bei der Landtagswahl in Salzburg am 23. April 2023 entfielen 11,66 % der Stimmen auf die KPĂ.cite-ref-72[72] Damit zieht die KPĂ erstmals seit 1949 wieder in den Salzburger Landtag ein und ist dort fortan mit vier Mandaten (Kay-Michael Dankl, Christian Eichinger, Natalie HangĂśbl und Sarah Pansy) vertreten.
Bei der Landtagswahl in der Steiermark im November 2024 entfielen 4,47 % der Stimmen auf die KPĂ, die somit trotz ihrer leichter Stimmenverluste weiterhin mit zwei Mandaten im steirischen Landtag vertreten ist.cite-ref-73[73]
Kommunalpolitik
Nach dem Ausscheiden aus dem Nationalrat und den Landtagen verlagerte sich der politische Schwerpunkt zwangsläufig noch stärker auf die Arbeit in den Gemeinden, in Betrieben und Gewerkschaften und ab den 1970er Jahren immer stärker auch auf auĂerparlamentarische BĂźndnisse.
Von 1970 bis 2005 beschränkte sich die parlamentarische Tätigkeit der KPĂ auf Gemeinderäte. Eine durchgehende oder zeitweise Vertretung der KPĂ gab bzw. gibt es in Wiener Bezirksräten sowie in Gemeinderäten in NiederĂśsterreich, der Steiermark, Kärnten, OberĂśsterreich, Salzburg und dem Burgenland. 2005 konnte die KPĂ bei den Gemeinderatswahlen in den obersteirischen Industriestädten deutliche Gewinne verzeichnen. Erstmals seit 1991 stellt die KPĂ seit 2005 auch wieder Bezirksräte in Wien. Am 23. Oktober 2005 wurde je ein Mandat in den Bezirken Leopoldstadt und LandstraĂe errungen. In den Ăźbrigen 21 Bezirken wurden Mandate teilweise knapp verfehlt. Bei der Gemeinderatswahl 2009 gelang es der KPĂ, nach 18 Jahren wieder in den Gemeinderat von Linz einzuziehen.
In NiederÜsterreich hält die KPà derzeit 4 kommunale Mandate, ebenso in OberÜsterreich, wo sie neben Peterskirchen (Bezirk Ried) und Brunnenthal (Bezirk Schärding) im Gemeinderat der Landeshauptstadt Linz mit zwei Mandaten vertreten ist.cite-ref-74[74] In Salzburg gelang im März 2019 erstmals seit Jahrzehnten der Wiedereinzug in den Gemeinderat der Landeshauptstadt. In Wien und NiederÜsterreich gibt es zusätzlich noch Bßrgerlisten bzw. Wahlbßndnisse, in deren Rahmen die KPà einzelne Mandate innehat.
Steiermark
Ihre stärkste kommunalpolitische Position hat die KPĂ in Graz, wo 1998 mit 7,8 Prozent und vier Mandaten erstmals eine Vertretung im Stadtsenat erreicht wurde, die 2003 mit einer Steigerung auf 20,8 Prozent und zwĂślf Mandaten bzw. zwei Stadtsenatsmandate sowie 25 Bezirksratsmandaten fĂźhrte, was vor allem mit der Person von Ernest Kaltenegger zusammenhing. Bei der Gemeinderatswahl in Graz 2008 musste die KPĂ jedoch eine deutliche Niederlage verzeichnen und erreichte mit 11,18 Prozent nur mehr sechs Mandate und einen Stadtsenatssitz sowie 13 Bezirksratsmandate. Vier Jahre später, bei der Gemeinderatswahl in Graz 2012, gewann die KPĂ mit Spitzenkandidatin Elke Kahr stark hinzu und wurde mit 19,86 Prozent zweitstärkste Partei hinter der ĂVP. Bei der Gemeinderatswahl in Graz 2017 erreichte die Partei 20 Prozent (10 Sitze) und ist damit die zweitstärkste Partei im Gemeinderat.cite-ref-75[75] Dabei wurde das zweite Stadtratsmandat erreicht. Robert Krotzer wurde der jĂźngste Stadtrat in der Geschichte von Graz.cite-ref-76[76] Bei der Gemeinderatswahl Graz im September 2021 (Gemeinderatswahl in Graz 2021) wurde die KPĂ mit Elke Kahr stimmstärkste Partei mit 28,86 %. LangzeitbĂźrgermeister Nagl, der die Wahl vorverlegen hatte lassen, trat zurĂźck. Kahr sprach mit allen eingezogenen Parteien und bildete eine Koalition mit GrĂźnen und SPĂ, mit Kahr als BĂźrgermeisterin.
Die KPĂ hielt 2017 in der Steiermark insgesamt 85 kommunale Mandate, davon 38 auĂerhalb von Graz. Sie war mit sechs Mandaten in Stadtregierungen vertreten, stellte in Eisenerz und Trofaiach jeweils eine VizebĂźrgermeisterin und wurde auch in Graz zweitstärkste Kraft mit einem Vorschlagsrecht fĂźr das Amt der VizebĂźrgermeisterin.
Bei den Gemeinderatswahlen 2020 in der Steiermark erreichte die KPĂ 1,6 %.cite-ref-77[77]
NiederĂśsterreich
Bei der Gemeinderatswahl 2022 in Krems an der Donau gewann die Wahlliste KLS â Kremser Linke Stadtbewegung, die eng mit der KPĂ assoziiert ist, drei Mandate.
Wien
Bei der Gemeinderatswahl am 23. Oktober 2005 in Wien steigerte sich die KPĂ auf 1,47 % und konnte ihre Stimmenzahl verdoppeln, bei der Gemeinderatswahl in Linz 2009 konnte erstmals nach 18 Jahren mit 1,65 % der Stimmen ein Mandat erreicht werden. Das Mandat wurde bei den Gemeinderatswahlen im September 2015 mit 2,4 % verteidigt. Eine Verdoppelung der Mandate gelang der KPĂ Steiermark bei den Gemeinderatswahlen (auĂer Graz) am 21. März 2010, bei denen sie ihr bestes Wahlergebnis seit 1970 erzielte. Die KPĂ stellt nun in vier steirischen Städten Mitglieder der Stadtregierung und mit Gabriele Leitenbauer erstmals in der Geschichte der Partei eine VizebĂźrgermeisterin, nachdem die KPĂ in Trofaiach 20 Prozent der Stimmen erhielt. Bei der Landtagswahl in der Steiermark am 26. September 2010, bei der die KPĂ erstmals mit Claudia Klimt-Weithaler als Spitzenkandidatin antrat, konnte die KPĂ ihre Vertretung im Landesparlament in Fraktionsstärke trotz Stimmen- und Mandatsverlusten verteidigen.
Bei der Wiener Gemeinderatswahl 2010 fiel die KPĂ von 1,47 % auf 1,12 % zurĂźck. Anders bei den Bezirksratswahlen, wo die KPĂ nicht nur ihre Bezirksratsmandate von 2005 verteidigen konnte, sondern zusätzlich auch in Margareten ein Mandat in der Bezirksvertretung erzielte. In der Leopoldstadt, wo die KPĂ schon 2005 den Einzug in die Bezirksvertretung geschafft hatte, erzielte die KPĂ unter Josef Iraschko die grĂśĂten Stimmengewinne.
Bei der Wiener Gemeinderatswahl 2015 erreichte das WahlbĂźndnis Wien anders, an dem die KPĂ beteiligt ist, auf Bezirksebene weitere Zugewinne bei den Mandaten. Wien-anders-Bezirksräte gibt es seit 2015 in der Leopoldstadt, auf der LandstraĂe, in Margareten, Rudolfsheim-FĂźnfhaus und in Ottakring.
Bei den Bezirksvertretungswahlen 2020 in Wien konnte die KPĂ, welche im BĂźndnis LINKS vertreten ist, ihre Sitze in den Bezirken von 5 (2015) auf 23 erhĂśhen, der Einzug in den Wiener Landtag gelang nicht.
Ein gemeinsames Antreten mit der LINKS erfolgte auch fĂźr die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl 2025.cite-ref-78[78]cite-ref-79[79] Dabei gelang zwar der Einzug in den Landtag nicht, dafĂźr aber in alle 23 Bezirksvertretungen.
Salzburg
Bei der Gemeinderatswahl am 10. März 2019 erreichte die Liste âKPĂ Plusâ mit ihrem Spitzenkandidaten Kay-Michael Dankl in der Stadt Salzburg 3,8 Prozent,cite-ref-80[80] was den erstmaligen Wiedereinzug seit 1962 in den Salzburger Gemeinderat bedeutet. Am 8. Mai 2019 wurde Dankl offiziell als Gemeinderatsmitglied angelobt.cite-ref-81[81] Dankl ist darĂźber hinaus auch in der Jugendorganisation Junge Linke aktiv und war auĂerdem von 2015 bis 2017 Bundesvorsitzender der Jungen GrĂźnen, der frĂźheren Jugendorganisation der GrĂźnen.
Tirol
Bei der BĂźrgermeisterwahl 2024 in Innsbruck erreichte Pia Tomedi als Kandidatin 4,06 %. Bei der Gemeinderatswahl in Innsbruck erreichte die KPĂ 6,72 % und schaffte damit mit drei Mandaten den Einzug in den Gemeinderat.cite-ref-82[82]
Ăbersicht Ăźber Wahlergebnisse der letzten wichtigen Wahlen
(GR = Gemeinderat, StR = Stadtrat)
Antritt im WahlbĂźndnis
LINKE Liste
Antritt im ParteienbĂźndnis Die Gsiberger
Antritt im ParteienbĂźndnis
Europa anders
Antritt im WahlbĂźndnis
Wien anders
Antritt im ParteienbĂźndnis
LINKS
Antritt mit der Liste KLS
Antritt im ParteienbĂźndnis KPĂ Plus
Bundesparteivorsitzende der KPĂ
⢠1927â1965: Johann Koplenig
⢠1965â1990: Franz Muhri
⢠1990â1991: Walter Silbermayr und Susanne Sohn
⢠1991â1994: Otto Bruckner, Margitta Kaltenegger und Julius Mende (Bundessprecher)
⢠1994â2006: Walter Baier
⢠2006â2012: Melina Klaus und Mirko Messner (Bundessprecher)
⢠2012â2021: Mirko Messner (Bundessprecher)
⢠seit 2021: Gßnther Hopfgartner (statutarischer Vorsitzender)
Parteimedien
Alle schriftlichen Bundes-Parteimedien wurden von der GrĂźndung des parteieigenen Globus-Verlags 1945 bis zu seiner SchlieĂung im Jahr 1993 dort verĂśffentlicht.
Parteizeitungen auf gesamter Bundesebene
Gegenwärtige Publikationen
Argument
Am 28. September 2022 wurde nach einjähriger Pause die als neues Zentralorgan initiierte Zeitung Argument wieder herausgegeben.cite-ref-83[83]
Volksstimme
Die erste Ausgabe der Ăsterreichischen Volksstimme erschien am 5. August 1945. Am 22. Februar 1957 wurde ihr derzeitiger Titel, Volksstimme, initiiert. Ein Beschluss auf einer Parteikonferenz der KPĂ setzte der Zeitung vorerst ein Ende, sodass ihre letzte Ausgabe am Wochenende des 3./4. März 1991 erschien. Ab dem 5. Januar 1994 erschien nach dreijähriger Pause wieder die Volksstimme, als Wochenzeitung wurde sie 2003 eingestellt.
Von 1. Mai 2004 bis Mai 2009 erschien die Zeitschrift monatlich unter dem Titel Volksstimmen, am 1. September 2009 dann wiederum unter dem ursprĂźnglichen Titel Volksstimme und unter Leitung von Mirko Messner.
Historische Publikationen
Salto
Die wĂśchentlich erscheinende Zeitung Salto, die erstmals im April 1991 erschien, Ende Februar 1993 allerdings aus KostengrĂźnden wieder eingestellt wurde, fand unter Parteimitgliedern wenig Akzeptanz.cite-ref-84[84]
Weg und Ziel
Das theoretische Organ der KPĂ, Weg und Ziel, mit dem Beinamen Monatsschrift fĂźr Theorie und Praxis des Marxismus-Leninismus, erschien monatlich von 1935 bis 2000.cite-ref-85[85] Die Zeitschrift kopierte vor allem in ihren frĂźhen Jahren Texte aus sowjetischen Zeitungen und Ăźbersetzte diese ins Deutsche, ohne sie zu editieren.cite-ref-86[86] Franz Marek war Redakteur ab 1946,cite-ref-87[87] ab 1992 war Julius Mende Redakteur. Die Einstellung erfolgte auf Grund nĂśtiger SparmaĂnahmen im Zuge eines Treundhandverfahrens gegen die Partei.cite-ref-88[88]
Parteitage
Literatur
⢠Helmut Huber (Red.), Kommunistische Partei Ăsterreichs, Bezirksleitung Linz (Hrsg.): 60 Jahre KPĂ, 60 Jahre Republik. KPĂ immer fĂźr Ăsterreich. Neues Linz, 1978, November/Dezember, Sondernummer. Linz 1978, OBV.
⢠Fritz Keller: Gegen den Strom. Fraktionskämpfe in der KPĂ â Trotzkisten und andere Gruppen 1919â1945. Materialien zur Arbeiterbewegung, Band 10, ZDB-ID 544694-6. Europa-Verlag, Wien 1978, ISBN 3-203-50688-2.
⢠Helmut Konrad: Widerstand an Donau und Moldau. KPĂ und KSÄ zur Zeit des Hitler-Stalin-Paktes. VerĂśffentlichung des Ludwig-Boltzmann-Instituts fĂźr Geschichte der Arbeiterbewegung. Europa-Verlag, Wien [u. a.] 1978, ISBN 3-203-50682-3.
⢠Heinz Gärtner: Zwischen Moskau und Ăsterreich. Die KPĂ â Analyse einer sowjetabhängigen Partei. Studien zur Ăśsterreichischen und internationalen Politik, Band 3, ZDB-ID 560625-1 . BraumĂźller, Wien 1979, OBV. (Auch: Heinz Gärtner: Elemente der Abhängigkeit und Kontinuität in Theorie und Politik der Kommunistischen Partei Ăsterreichs. Dissertation. Universität Wien, Wien 1977, OBV).
⢠Historische Kommission beim Zentralkomitee der KPĂ: Die Kommunistische Partei Ăsterreichs. Beiträge zu ihrer Geschichte und Politik. Globus-Verlag, Wien 1987, ISBN 3-85364-189-X. Feuilletonistische Rezension in: Herbert Lackner: Am HĂśchstädtplatz gibtâs recht wenig âGlasnostâ. In: Arbeiter-Zeitung. Wien,â 13. August 1987, S. 4.
⢠Ernst Wimmer: 100 Jahre Hainfeld, 70 Jahre KPĂ. RĂźckblick und Ausblick. Globus-Verlag, Wien 1988, OBV.
⢠Walter Baier, Franz Muhri: Stalin und wir. Stalinismus und die Rehabilitierung Üsterreichischer Opfer. Globus-Verlag, Wien 2001, ISBN 3-901421-51-3.
⢠Alexander DinbĂśck: Der Anteil der KPĂ am Wiederaufbau der Interessensorganisationen der Arbeitnehmer nach 1945 in OberĂśsterreich, dargestellt am Beispiel von August Moser. Diplomarbeit, Universität Linz, Linz 2003, OBV. â Volltext online (PDF; 0,5 MB) (Memento vom 12. Januar 2006 im Internet Archive).
⢠Philip Wimmer: Die Rezeption der Ideologie der Perestroika durch die KPĂ von 1985 bis 1990 anhand âWeg und Zielâ, der âMonatsschrift fĂźr Theorie und Praxis des Marxismus-Leninismusâ. Dissertation. Universität Wien, Wien 2003, OBV.
⢠Wolfgang Mueller: Die sowjetische Besatzung in Ăsterreich 1945â1955 und ihre politische Mission. Boehlau-Verlag, Wien 2005, ISBN 3-205-77399-3 (zugleich Dissertation unter dem Titel Die politische Mission der sowjetischen Besatzungsmacht in Ăsterreich 1945â1955. Universität Wien, Wien 2004, OBV).
⢠Manfred Mugrauer: Die Politik der KPĂ in der Provisorischen Regierung Renner. Studien-Verlag, Wien [u. a.] 2006, ISBN 3-7065-4142-4 (zugleich Diplomarbeit unter dem Titel: Die Politik der Kommunistischen Partei Ăsterreichs in der provisorischen Regierung Renner. Universität Wien, Wien 2004, OBV).
⢠Vera Schwarz: Meine roten GroĂmĂźtter. Politische Aktivität aus der KPĂ ausgetretener/ausgeschlossener Frauen. Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2008, OBV. â Volltext (PDF; 637 kB).
⢠Walter Baier: Das kurze Jahrhundert: Kommunismus in Ăsterreich. KPĂ 1918 bis 2008. Edition Steinbauer, Wien 2009, ISBN 978-3-902494-39-9. â Inhaltstext online.
⢠Barry McLoughlin, Hannes Leidinger, Verena Moritz: Kommunismus in Ăsterreich 1918â1938. StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2009, ISBN 978-3-7065-4459-7. âInhaltsverzeichnis online (PDF; 0,1 MB).
⢠Roland Starch: âDie KPĂ und die Kominternâ. Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2009, OBV. â Volltext (PDF; 1,4 MB).
⢠Manuel Dolp: Aufstieg des Austrofaschismus aus dem Blickwinkel von Arbeiterzeitung und Rote Fahne. Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2010. â Volltext (PDF; 300 kB).
⢠Andreas Bilgeri: Die Oktoberstreiks 1950 und der âPutschâ als Ăśsterreichischer Erinnerungsort. Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2011. â Volltext (PDF; 1,3 MB).
⢠Cathrin Hermann: Widerstand und Geschlecht. Geschlechterrollen im Ăśsterreichischen Widerstand und deren Darstellungen in der Forschungsliteratur nach 1945. Ein Vergleich zwischen der Ăsterreichischen Freiheitsbewegung und der so genannten Tschechischen Sektion der KPĂ. Dissertation´, Universität Wien, 2011. â Volltext (PDF; 1,6 MB).
⢠Rudolf Brezna: Der Ăśsterreichische Marxismus â KPĂ und SPĂ â und die Europäische Union. Diplomarbeit, Universität Wien 2012. â Volltext (PDF; 500 kB).
⢠Jacob Gabriel Bastl: Ein Vergleich von KPĂ und die Linke. Warum die Linke und die KPĂ nicht gleichermaĂen erfolgreich sind. Diplomarbeit, Universität Wien 2012.
⢠Simon Loidl: Eine spßrbare Kraft : Üsterreichische KommunistInnen im US-amerikanischen Exil (1938 - 1945). Promedia, Wien 2015, ISBN 978-3-85371-388-4.
⢠Daniel Jamritsch: Linksunten in Kärnten. Kommunisten und Kommunistinnen in Ăsterreichs SĂźden. Hermagor, Wien 2018, ISBN 978-3-200-05879-8.
⢠Manfred Mugrauer (Hrsg.): Partei in Bewegung. 100 Jahre KPà in Bildern. Globus Verlag, Wien 2018, ISBN 978-3-9504548-2-6.
⢠Manfred Mugrauer: Die Politik der KPĂ 1945â1955. Von der Regierungsbank in die innenpolitische Isolation. Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 2020, ISBN 978-3-8470-1126-2.
Weblinks
Commons
: Kommunistische Partei Ăsterreichs
â Sammlung von Bildern und Audiodateien
⢠Website der KPĂ
⢠Weg und Ziel 1946-2010 digital.
⢠KPĂ-Objektsammlung des Archivs der sozialen Bewegungen
Einzelnachweise
cite-note-11. https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/par/public/api/Registerauszug_500029.pdf?applID=8440a68a-22b5-43f8-98c5-942648117d55
cite-note-22. Der Weg zum Parteitag â Gespräch mit GĂźnther Hopfgartner. 19. Mai 2025, abgerufen am 18. November 2025 (Ăśsterreichisches Deutsch).
cite-note-33. ParteienfĂśrderung erhĂśhte sich 2023 auf 237 Millionen Euro. In: Der Standard. 10. April 2022, abgerufen am 27. November 2022 (Ăśsterreichisches Deutsch).
cite-note-44. Patentrezepte aus Ăsterreich? 3. Juni 2024, abgerufen am 18. November 2025.
cite-note-55. Statut der KPĂ. 19. Oktober 2025, abgerufen am 18. November 2025 (Ăśsterreichisches Deutsch).
cite-note-66. Quellen: Barbara Stelzl-Marx: Wir haben noch viel aus der Geschichte zu lernen. In: Kronen Zeitung. 17. März 2024; Susanne Mauthner-Weber, Manuela Eber: Die Geschichte der KPĂ: Zwischen Lenin und Caritas. In: Kurier. 23. März 2024; Susanne Mauthner-Weber, Manuela Eber: Rote Gefahr, oder was? In: Kurier. 2. Oktober 2021.
cite-note-pelinka-77. Anton Pelinka: KPĂ: Positioniert euch! In: Die Zeit, Nr. 14/2024, 30. März 2024 (online).
cite-note-87. Quellen: Florian Hartleb: Extremismus in Ăsterreich. In: Eckhart Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 265â282, hier S. 276; Armin Pfahl-Traughber: Linksextremismus in Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme. 2. aktualisierte Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden 2020, S. 214.
cite-note-99. â VS Volkssolidarität Zentralausschuss Ăsterreich (Hrsg.) (1945): Die Volkssolidarität. Zeitschrift (fĂźr 50 Pfennige) vom 17. Juni 1945. Herausgegeben fĂźr die Kommunistische Partei Ăsterreichs von Josef Kohl, fĂźr die Sozialistische Partei Ăsterreichs von Frieda NĂśdl, und fĂźr die Ăsterreichische Volkspartei von Bruno Schmitz.) Wien: Albrecht-DĂźrer-Druck KG (damals Strozzigasse 8). Archivdokument der Deutschen Nationalbibliografie (online).
cite-note-1010. â GrundzĂźge einer Neuorientierung: Programm der KPĂ 1994. Kommunistische Partei Ăsterreich, 21. Oktober 2021, abgerufen am 17. Februar 2024.
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cite-note-1212. â Vgl. Erklärung der KPĂ auf ihrer Webseite in der Rubrik Geschichte der KPĂ, zuletzt abgerufen am 30. August 2024 (online).
cite-note-jacobin-1313. â âKeine Ăśsterreichische Partei hat ihre Geschichte so aufgearbeitet wie die KPĂâ: mit Manfred Mugrauer gefĂźhrt von Rainer Hackauf. In: jacobin.de, 31. März 2024, abgerufen am 24. August 2024 (online).
cite-note-1414. â Peter Broucek: Militärischer Widerstand. Studien zur Ăśsterreichischen Staatsgesinnung und NS-Abwehr. BĂśhlau Verlag, Wien / KĂśln / Weimar 2008, S. 161.
cite-note-1515. â Marcel Jenny: Politische Parteien und Parteiensystem. In: Katrin Praprotnik, Flooh Perlot (Hg.): Das Politische System Ăsterreichs. Basiswissen und Forschungseinblicke. Wien 2023, S. 101â128, hier S. 116.
cite-note-1616. â Florian Hartleb: Extremismus in Ăsterreich. In: Eckhart Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 265â282, hier S. 274.
cite-note-1717. â Florian Hartleb: Extremismus in Ăsterreich. In: Eckhart Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 265â282, hier S. 281.
cite-note-1818. â Florian Hartleb: Extremismus in Ăsterreich. In: Eckhart Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 265â282, hier S. 265.
cite-note-1919. â Florian Hartleb: Extremismus in Ăsterreich. In: Eckhart Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag, Wiesbaden 2011, S. 265â282, hier S. 276.
cite-note-2020. â Armin Pfahl-Traughber: Linksextremismus in Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme. 2. aktualisierte Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden 2020, S. 214.
cite-note-2121. â JĂźrgen P. Lang: Die Partei der europäischen Linken. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus und Demokratie (E&D). Nomos Verlag, Chemnitz 2017, S. 143â158, hier S. 152.
cite-note-2222. â Vgl. die Bewertungen von Barbara Stelzl-Marx bei Barbara Stelzl-Marx: Wir haben noch viel aus der Geschichte zu lernen. In: Kronen Zeitung. 17. März 2024; Susanne Mauthner-Weber, Manuela Eber: Die Geschichte der KPĂ: Zwischen Lenin und Caritas. In: Kurier. 23. März 2024; Susanne Mauthner-Weber, Manuela Eber: Rote Gefahr, oder was? In: Kurier. 2. Oktober 2021.
cite-note-2323. â Vgl. die Aussagen Wolfgang Muellers bei David Rennert: Als die KPĂ Ăźber eine Teilung Ăsterreichs nachdachte. In: derstandard.at, 29. September 2021, abgerufen am 27. August 2024 (online).
cite-note-2424. â Vgl. Erklärung der KPĂ auf ihrer Webseite in der Rubrik Geschichte der KPĂ, zuletzt abgerufen am 30. August 2024 (online).
cite-note-2525. â Wolfgang Mueller: Die gescheiterte Volksdemokratie. Zur Ăsterreich-Politik von KPĂ und Sowjetunion 1945 bis 1955. In: Jahrbuch fĂźr Historische Kommunismusforschung. Aufbau Verlag, 2005, S. 141â170, hier S. 169 f. (online).
cite-note-2626. â Vgl. die zitierten ĂuĂerungen von Wolfgang Mueller bei Tamara Sill: Kommunisten unter blassrotem Stern. In: orf.at, 11. September 2024, zuletzt abgerufen am 12. September 2024 (online).
cite-note-2727. â Historiker DĂśrr zu Lenins 100. Todestag: âMarx hätte ihn ausgelachtâ. In: furche.at, 17. Januar 2024, abgerufen am 23. August 2024 (online); Wolfgang Mueller: Land der Volksverwirrung: Was ist Kommunismus? In: Der Standard. 17. November 2021, abgerufen am 28. August 2024 (online).
cite-note-2828. â Sozialismus in Rot-WeiĂ-Rot. Kurzfassung des KPĂ-Programmes Steiermark. In: kpĂś-steiermark.at, 2014, S. 15 (online); Zur Kritik daran Vgl. Astrid Schilcher: KPĂ und FPĂ haben sehr wohl einiges gemeinsam. In: Die Presse. 16. Mai 2023.
cite-note-2929. â Zitiert nach Dietmar Dath: Zehn lebendige Lehren. Rede zum Lobe Lenins aus AnlaĂ seines 90. Todestages. In: kpoe-steiermark.at, 21. Januar 2014, abgerufen am 23. August 2024.
cite-note-furche-3030. â Historiker DĂśrr zu Lenins 100. Todestag: âMarx hätte ihn ausgelachtâ. In: furche.at, 17. Januar 2024, abgerufen am 23. August 2024 (online).
cite-note-3131. â Zitiert nach Historiker DĂśrr zu Lenins 100. Todestag: âMarx hätte ihn ausgelachtâ. In: furche.at, 17. Januar 2024, abgerufen am 23. August 2024 (online).
cite-note-3232. â Landesparteiprogramm der KPĂ Steiermark von 2012, S. 27 (online).
cite-note-3333. â Wolfgang Mueller: Land der Volksverwirrung: Was ist Kommunismus? In: Der Standard. 17. November 2021, abgerufen am 28. August 2024 (online).
cite-note-3535. â Vgl. Robert Krotzer: Der aufrechte Gang und die Oktoberrevolution. In: kpoe-steiermark.at, 10. Oktober 2017, abgerufen am 23. August 2024.
cite-note-3636. â 100 Jahre Roter Oktober. Eine Textsammlung zu einem zentralen Bezugspunkt der KPĂ. In: kpoe-graz.at, 9. November 2017, zuletzt abgerufen am 2. September 2024 (online).
cite-note-3737. â Elke Kahr zwischen Tito, Nostalgie und Ideologie. In: orf.at, 15. Oktober 2021 (online).
cite-note-3939. â Eva Dietl-Schuller: "Extreme der KPĂ": KPĂ NĂ wehrt sich gegen Ăusserungen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. In: meinbezirk.at, 30. Mai 2023, abgerufen am 23. August 2024 (online).
cite-note-4040. â Eintrag zu Rosa Luxemburg auf der Homepage der KPĂ, abgerufen am 27. August 2024.
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